Podiumsdiskussion zum Kinderschutz
KREIS METTMANN/LANGENFELD. Am vergangenen Montag gab es die öffentlichen Anhörung des Familienausschusses des Deutschen Bundestags zum Bundeskinderschutzgesetz.
Intervention und Prävention
Der Gesetzentwurf wurde von allen Sachverständigen einhellig begrüßt, heißt es seitens des Büros von Michaela Noll. „Das geplante Gesetz ist ein Meilenstein für einen verbesserten Kinderschutz in Deutschland. Besonders begrüßten die Experten, dass der Gesetzentwurf auf der Basis eines breiten fachlichen Diskurses entwickelt und die Fachwelt kontinuierlich eingebunden wurde“, sagte die zuständige Berichterstatterin und CDU-Bundestagsabgeordnete Noll. „Das Bundeskinderschutzgesetz setzt nicht nur auf Intervention, sondern gleichermaßen auf präventive Maßnahmen. Nur durch verlässliche Netzwerke früher Hilfen erhalten Eltern von Anfang an Unterstützung, können Kinder bestmöglich gefördert und Risiken für ihr Wohl möglichst früh wahrgenommen und abgewendet werden. Künftig werden Hausbesuche durch die Jugendämter zur Pflicht – sofern dadurch der wirksame Schutz des Kindes nicht in Frage gestellt ist.“ Auch dem Jugendamt-Hopping werde Einhalt geboten. „Damit kann verhindert werden, dass Eltern der Betreuung durch die Jugendhilfe entgehen, wenn sie mit ihren Kindern den Wohnsitz wechseln“, so Noll.
Am 6.10. im Freiherr-vom-Stein-Haus
Bei einer öffentlichen Podiumsdiskussion zum Thema „Unbeschwert groß werden – Sicherheit für unsere Kinder“ sollen vor der endgültigen Verabschiedung des Gesetzes Ende Oktober auch noch einmal Fachleute aus Langenfeld zu Wort kommen. Am Donnerstag, den 6. Oktober, spricht Noll ab 19 Uhr im Freiherr-vom-Stein-Haus (Hauptstraße 83, Langenfeld) mit Praktikern über deren Erfahrungen in der täglichen Arbeit mit Kindern und deren Eltern. Gesprächspartner sind Ulrich Moenen, Fachbereichsleiter für Jugend, Schule und Sport in Langenfeld, Doris Knopp vom Langenfelder Kinderschutzbund und Alexandra Schneider von „Sag’s e.V.“. „Ich würde mich sehr freuen, wenn viele Bürgerinnen und Bürger die Gelegenheit nutzen und mit mir und den Experten diskutieren würden. Denn Kinderschutz geht uns alle etwas an. Wir müssen gemeinsam überlegen, wie wir gewährleisten können, dass unsere Kinder sicher und gesund aufwachsen“, so Noll.
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