Jens Kaiser (ganz rechts) und zehn junge JCL-Asse. Foto: JCL

Sport, 23.01.2013

Jens Kaiser sucht die Olympiatalente 2016/2020

Den Ruf, ein äußerst engagierter und erfolgreicher Judo-Nachwuchstrainer zu sein, konnte JCL-Trainer Jens Kaiser auch im Jahr 2012 erneut untermauern.

 

Siebter Platz in NRW-Vereinsrangliste

Alljährlich können die rund 560 Judovereine in NRW von Bezirksebene an bis hinauf zu internationalen Meisterschaften Ranglistenpunkte sammeln und so den Erfolg ihrer Jugendarbeit (U14, U17 und U20) objektiv dokumentieren. Aktuell resultiert die professionell ausgerichtete Wettkampfarbeit im Jugendbereich des Judo-Clubs Langenfeld (JCL) in einem überaus eindrucksvollen siebten Platz in der Vereinsrangliste des größten Landesverbandes im Deutschen Judo-Bund (DJB). Es überraschte daher nicht, dass Judolehrer Kaiser am Jahresende zu einer zweitägigen Klausurtagung des Nordrhein-Westfälischen Judo-Verbandes (NWJV) in Altenberg eingeladen wurde, um der Präsentation des Leistungssportkonzeptes 2016/2020 beizuwohnen, welches eng an die sportlichen Ziele des Landessportbundes NRW (LSB) angelehnt ist. „Nach Olympia ist vor Olympia.“ Dieses Leitmotiv erklärten die hauptamtlichen Landestrainer, Bundesstützpunkttrainer sowie weitere Leistungssportverantwortliche des NWJV zur Basis ihrer Zusammenkunft. Erfolgstrainer Kaiser arbeitet nun in den kommenden Jahren in einem erfahrenen Trainerteam aktiv an der Umsetzung des Leistungsportkonzeptes 2016/2020 mit, um aus den Talenten des NWJV die Nachfolgerinnen und Nachfolger der Leverkusener Olympionikin Myriam Roper und des Olympiamedaillengewinners Andreas Tölzer aus Mönchengladbach zu entfalten.

Ehrgeizige Ziele

Zu den ehrgeizigen, jedoch realistischen Zielen der Tagung in Altenberg gehören:

- mindestens zwei Teilnehmer(innen) des NWJV bei den Olympische Spielen 2016 und 2020,
- Teilnahme und Medaillen bei allen internationalen Wettkampfhöhepunkten U18 bis U21 (Frauen/Männer),
- weiterhin einen Spitzenplatz in der Länderwertung bei nationalen Meisterschaften zu behaupten
- eine systematische Talentsuche und Talentförderung,
- die Organisation eines Verbundsystems Schule und Leistungssport in Partnerschulen des Leistungssports, NRW-Sportschulen oder Eliteschulen des Sports,
- Ermöglichung einer Dualen Karriere für Spitzensportler (unter anderem berufliche Ausbildung und/oder Studium)
- wissenschaftliche Begleitung durch den Olympiastützpunkt Rheinland, die Deutsche Sporthochschule Köln, die Bergische Universität Wuppertal, die Datenbank Leistungssport in Deutschland (DaLid beim LSB) sowie durch Schaffung eines medizinischen Netzwerkes,
- weiterer Ausbau des Stützpunktsystems.

Trainerteammitglied Jens Kaiser und alle motivierten Judo-Talente des NWJV starten ab sofort in eine lange und spannende Phase intensiver und zielorientierter Trainingsarbeit, die für einige von ihnen hoffentlich bis hin zu den Olympischen Spielen führen wird.

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