„Als Langenfeld französisch war”
Einen spannenden Vortrag gibt es am Donnerstag, den 13. Juni, um 16 Uhr im Treffpunkt „Lebenslust” des DRK Langenfeld an der Jahnstraße 26.
Zeit nach der französischen Revolution
Es war die Zeit nach der französischen Revolution. Napoleon war mit seinen Soldaten auf Eroberungsfeldzug durch Europa. Im Marschgepäck hatte er seinen starken Willen zur Macht und die Errungenschaften der großen Revolution: Freiheit, Gleichheit, Brüderlichkeit. Das heutige Langenfeld war zu der Zeit eine Unterherrschaft im Herzogtum Berg. Es bot durch seine Lage an dem wichtigen Verkehrsknotenpunkt Remscheid/Solingen zum Rheinhafen und von Köln nach Düsseldorf beste Voraussetzungen, Napoleons Zukunftspläne zu verwirklichen. Allerdings dauerte es noch eine Zeit, bis er seine Herrschaft auch auf die rechte Rheinseite ausdehnen konnte. Diese Zeit war für die Menschen im Kirchspiel Richrath eine sehr schwere Zeit. Im Jahr 1805 war es dann so weit: Das Herzogtum Berg wurde ein Teil des französischen Staates und die heutigen Langenfelder begrüßten die neue Zeit unter Napoleon sogar recht freundlich und das hatte natürlich seinen Grund. Wer mehr zu dem Thema hören möchte, ist herzlich zum Vortrag der Heimatforscherin Annelies Rejek unter dem Titel „Als Langenfeld französisch war” eingeladen. Um Anmeldung unter 02173/71646 wird gebeten.
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