Blühstreifen-Projekt wird erweitert
Bereits 2013 hatte die Stadt Langenfeld das Anlegen von Blühstreifen entlang der Felder als Artenschutzprojekt ins Leben gerufen und im Jahr 2014 fortgeführt.
Bienen und andere Insekten
Wildbienen, aber auch Honigbienen und andere Insekten nutzen das üppige Nahrungsangebot der Blühstreifen. In diesem Jahr erfährt das Projekt laut Stadtverwaltung eine entscheidende Erweiterung, nachdem im Herbst 2014 eine schriftliche Abfrage bei Landwirten aus Langenfeld und Landwirten, die in Langenfeld Flächen bewirtschaften, gestartet wurde. Das Ergebnis dieses gezielten Aufrufes könne sich sehen lassen, heißt es aus dem Rathaus: Insgesamt 8670 Meter Blühstreifen werden in diesem Jahr über das gesamte Stadtgebiet verteilt angelegt. Dies entspricht einer Fläche von fast 28.000 Quadratmetern.
Fast neun Kilometer
Die Blühstreifen sind in der Bepflanzung jeweils auf ein Jahr angelegt. Für die Landwirte ist dieser Zeitraum einfacher in den Betriebsablauf einzuplanen als eine längerfristige Bindung. Die Fläche ist im Herbst einfach zu bearbeiten. Die Saatgutmischung ist artenreich und besonders für Bienen attraktiv. Dabei werden heimische Arten bevorzugt. Der Anteil an Sonnenblumen liegt dabei zwischen 10 und 15 Prozent. „Jetzt ist der Zeitpunkt für die Einsaat von Blühstreifen. Die Gefahr von Nachtfrösten ist vorbei“, betont der städtische Landschaftsplaner Jens Mischel, der ferner darauf hinweist, dass die Breite der Blühstreifen mindestens 2,50 Meter beträgt. Die Blühstreifen werden nach seiner Aussage bis zum Ende der Hauptfrucht, mindestens bis zum 30. August erhalten. Bürgermeister Frank Schneider, der das Blühstreifenprojekt vor zwei Jahren ins Leben rief, freut sich über die große Resonanz bei den Landwirten in Langenfeld: „Das große Interesse beweist mir, dass der Vorreiter-Effekt der ersten beiden Jahre gegriffen hat. Das Ergebnis mit fast neun Kilometern Blühstreifen ist einfach großartig. Wir werden dies zum Anlass nehmen, auch in den kommenden Jahren daran anzuknüpfen, um das Blühstreifen-Projekt zu einem regelmäßigen Beitrag zum Naturschutz in unserer Stadt werden zu lassen.“
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