Dachstuhlbrand in Kreuzberger Strasse
Am zweiten Weihnachtsfeiertag wurde die Monheimer Feuerwehr gegen 21 Uhr durch mehrere Anrufer zu einem Dachstuhlbrand in die Kreuzberger Straße gerufen.
Zehn Rohre
Da eine Person zunächst als vermisst galt und der im Vollbrand stehende Dachstuhl eines Reihenmittelhauses auf Nachbargebäude überzugreifen drohte, ließ Einsatzleiter Hartmut Baur Stadtalarm über Sirene auslösen. Er forderte zudem eine weitere Drehleiter aus Langenfeld, einen zusätzlichen Löschzug sowie einen Abrollbehälter Atemschutz an. Mehrere Trupps unter Atemschutz im Innen- und Außenangriff setzten insgesamt neun C-Rohre und ein B-Rohr ein. Das Übergreifen auf eines der nebenstehenden Gebäude konnte verhindert werden, in einem weiteren Gebäude wurde die Brandausbreitung gestoppt. Zwei Bewohner des betroffenen Reihenmittelhauses wurden mit Rauchgasvergiftungen und Brandverletzungen vor Ort durch den Rettungsdienst der Feuerwehr erstversorgt und dann in ein Krankenhaus transportiert. Der Malteserhilfsdienst aus Monheim versorgte die Wehrleute mit Essen und Getränken. Die Feuerwehr Monheim war mit 40 Feuerwehrangehörigen aus den beiden Löschzügen der Freiwilligen Feuerwehr und der hauptamtlichen Wache und zehn Fahrzeugen sowie zwei Rettungswagen und einem Notarzt im Einsatz. Der Einsatz war gegen 3 Uhr beendet. Die Kriminalpolizei hat die Ermittlungen zur Brandursache aufgenommen.
Hubschraubereinsatz
Bereits am Nachmittag waren die Kräfte der Feuerwehr zudem nach Baumberg in den Holzweg ausgerückt. Dort brannte ein Adventskranz. Über die Weihnachtsfeiertage waren die beiden Rettungswagen der Feuerwehr ebenfalls stark ausgelastet. Hier galt es, Notfallpatienten erstzuversorgen und in die umliegenden Krankenhäuser zu transportieren. Auch Rettungshubschrauber Christoph 9 aus Duisburg setzte am ersten Weihnachtsfeiertag zur Landung an, um eine verletzte Joggerin aus dem Knipprather Wald zu versorgen. Hier waren Feuerwehr und Rettungsdienst ebenfalls gefordert, um die Rettung der Frau zu unterstützen.
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