Den Pflegeberuf stärken
Im alten Stadtkern von Monheim gelegen, hat sich das Alten- und Pflegeheim „Haus-Monheim“ der Bergischen Diakonie Aprath speziell auf die Bedürfnisse von Demenzerkrankten eingestellt.
50 Ehrenamtler
Bei einem Rundgang durch das Haus zeigte die Heimleiterin Ulrike Nehrke der CDU-Bundestagsabgeordneten Michaela Noll, deren CDU-Landtagskollegen Hans-Dieter Clauser und dem Kreisvorsitzenden der Senioren-Union, Walter Klomp, nicht nur die Wohnräume, sondern sprach mit den Politikern auch über den Pflegeberuf. Seit nunmehr 30 Jahren befindet sich das Haus-Monheim auf der Kirchstraße. Unter den hier lebenden 82 Seniorinnen und Senioren sind viele Demenzerkrankte, die auf fremde Hilfe angewiesen sind. Oftmals erfordern die einfachsten Dinge die Unterstützung von Pflegern. Neben dem Stammpersonal kann die Hausleitung zudem auf 50 Ehrenamtler zurückgreifen. Erst kürzlich hat sich ein junger Mann, der über den Bundesfreiwilligendienst ins Haus-Monheim kam, für die Ausbildung zum Pfleger entschieden.
Einheitliches Berufsgesetz?
„Ich bin davon überzeugt, dass wir noch mehr junge Menschen für den Pflegeberuf begeistern müssen“, sagte die Familienpolitikerin Noll. So plant die Bundesregierung, dass die bisher differenzierten Alten-, Gesundheits-, Kranken- und Kinderkrankenpflegeausbildungen in einem einheitlichen Berufsgesetz zusammengeführt werden sollen. „Diesen Schritt kann ich nur begrüßen“, so die Heimleiterin Nehrke. Denn schon heute lässt sich an der demografischen Entwicklung erkennen, dass die Bedeutung der Pflege auch in Zukunft weiter steigen wird. „Besonders die Altersgruppe 80 plus ist häufig auf Hilfe und Pflege angewiesen, zumal immer öfter pflegende Angehörigen fehlen“, stellte Walter Klomp fest. In diesem Zusammenhang machte der Landtagsabgeordnete Hans-Dieter Clauser auf die jährlich stattfindende Ausbildungsbörse in Langenfeld aufmerksam, auf der Unternehmen junge Menschen unter anderem für den Pflegeberuf begeistern wollen. Über die spontane Zusage der Heimleiterin, an der nächsten Ausbildungsbörse teilzunehmen, freute sich nicht nur Clauser.
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