Friedhelm Görgens verstarb im Alter von 64 Jahren. Foto: privat

Vermischtes, 29.03.2013

Friedhelm Görgens verstorben

Der Journalist und TV-Moderator Friedhelm Görgens, früherer Bürgermeister von Langenfeld (1989 bis 1994), erlag im Alter von 64 Jahren seiner Familie zufolge einem Krebsleiden.

 

Berater von Biedenkopf und Barzel

In einem seitens seiner Familie verfassten Nachruf heißt es: „Görgens verstarb am 27. März 2013. Auf eigenen Wunsch wird er im engsten Familien- und Freundeskreis beigesetzt. Friedhelm Görgens wurde am 5. November 1948 in Langenfeld-Richrath als Sohn einer Eisenbahnerfamilie geboren. Seine Kindheit verbrachte er in Berghausen, wo er die damalige Katholische Volksschule bis zu seinem Wechsel auf das Opladener Landrat-Lucas-Gymnasium besuchte. Nach dem Abitur studierte er Geschichte, Germanistik und Politische Wissenschaften an der Universität zu Köln. Bereits als Schüler und Student engagierte sich Görgens politisch, zunächst in der Jungen Union, deren Landesvorstand er seit 1973 angehörte, dann in der CDU, für die er 1975 nach der Kommunalen Neuordnung als jüngster direkt gewählter Abgeordneter in den Kreistag Mettmann einzog. Seine journalistische Laufbahn hatte Görgens bei der damaligen Rhein-Wupper-Ausgabe der ´Rheinischen Post´ begonnen. In späteren Jahren wirkte er unter anderem als Chefredakteur des Bonner „Deutschland-Union-Dienstes“ und der ´Sozialen Ordnung´, dem bundesweiten Sprachrohr des ´linken´ Arbeitnehmerflügels der CDU. 1977 berief der damalige CDU-Oppositionsführer im NRW-Landtag und stellvertretende Bundesvorsitzende, Heinrich Köppler, den jungen Langenfelder zum Pressesprecher der Landes-CDU. Auch nach dem frühen Tod Köpplers im Jahre 1980 blieb Görgens der Bundes- und Landespolitik verbunden und diente Politikern wie Kurt Biedenkopf und Rainer Barzel, Bernhard Worms und Heiner Geißler als Berater, Wahlkampfleiter und Pressesprecher. 1985 kehrte Görgens als CDU-Stadtverbandsvorsitzender in die Lokalpolitik zurück und reorganisierte die örtliche Parteiorganisation. Als Nachfolger Hans Litterscheids führte er die CDU zu den Wahlerfolgen 1989 und 1994. Nach einem persönlichen Zerwürfnis mit der damaligen Langenfelder FDP-Führung verzichtete er 1994 als deutlicher Wahlsieger auf das Bürgermeisteramt, um die Mehrheitsfähigkeit der CDU im Stadtrat langfristig zu sichern. In die fünfjährige Amtszeit von Friedhelm Görgens als ehrenamtlicher Bürgermeister fielen die Entscheidungen für die Umgestaltung der Innenstadt (Stadtgalerie, Markthalle), die Begrenzung der Einwohnerzahl auf 60.000 (´Langenfeld 2010´) sowie über die Einigung mit der Stadt Düsseldorf zur Rückgabe großer Flächen Wolfhagens (´Landschaftspark´). Überdies wurden erste Kontakte zu den befreundeten Städten Köthen, Gostynin (Polen) und Kiriat Bialik (Israel) geknüpft.“ In Langenfeld sorgte Friedhelm Görgens zuletzt für Aufsehen als Kopf einer Bürgerinitiative, die sich gegen den Abriss des Felix-Metzmacher-Schulgebäudes einsetzte.

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