In den Werkstattalltag reinschnuppern
Schüler und Schülerinnen der Virneburgschule machten ein Praktikum in der WFB an der Kronprinzstraße.
„Ungewohnt und doch recht anstrengend“
Zwei Wochen erleben, wie sich der Arbeitsalltag in einer Werkstatt für Menschen mit Behinderung (WFB) anfühlt – diese Erfahrung machten jetzt sieben Schüler und zwei Schülerinnen der Berufspraxisstufe 1 der Förderschule für geistige Entwicklung in Langenfeld. Sie ist den Langenfeldern und vielen anderen unter dem Namen „Virneburgschule“ bekannt. „Die ersten Rückmeldungen lauteten, dass der Arbeitsalltag als ungewohnt und doch recht anstrengend empfunden wurde“, erklärte Lehrer Rainer Trechow, der die Schüler in diesem Praktikum mit seinem Kollegen Norbert Gebhardt betreute. Am ersten Tag des Praktikums blieb er länger, danach hatten sich die Schülerinnen und Schüler schon etwas in ihre neue Umgebung eingewöhnt. Obwohl ihr Arbeitstag kürzer war als der WFB-Arbeitstag, war der Unterschied doch spürbar. Andererseits sorgten die Mitarbeiter/-innen in den Arbeitsgruppen der WFB für den „Wohlfühleffekt“. „Mein Sohn möchte, dass es jetzt einfach so weitergeht mit der WFB“, meinte einer der Väter.
Viele Fragen
Am letzten Tag des Praktikums waren die Eltern eingeladen worden, ihre Kinder in der WFB zu besuchen, selbst zu schauen, wie sie zurechtkommen, und vor allem hatten sie viele Fragen im Gepäck, die die Zeit nach dem Schulbesuch betrafen. Sie winkten ihren Kindern zu, kaum dass sie die Produktionsgruppen betreten hatten. Sozialpädagoge Ramon Göring vom Reha-Fachdienst hatte die Aufgabe übernommen, die Eltern über alle Aspekte des Werkstattlebens zu informieren und Fragen zu beantworten. „Die WFB Kronprinzstraße ist ein reiner Arbeitsbereich. Nach der Schule kommen die Schülerinnen und Schüler nach dem Eingangsverfahren zuerst in den Berufsbildungsbereich der WFB Lise-Meitner-Straße, wo sie das Rüstzeug für kontinuierliches Arbeiten erhalten, wo ausgelotet wird, wie wir sie individuell fördern können und welche Vorlieben und Schwerpunkte vorhanden sind.“ Die Praktika der Schüler/-innen finden jeweils in den beiden letzten Jahren des Schulbesuchs statt. „Manche können es dann kaum erwarten, von der Schule in die Werkstatt zu wechseln“, wissen die Lehrer/-innen der Virneburgschule. Und ganz so fremd ist die neue Umgebung dann doch nicht, weil man sich ja meist vom früheren Schulbesuch her kennt. (jste)
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