Radtour führt zu Erinnerungsorten
Der Autor Karl-Heinz Hennen bietet am 16. September eine kostenfreie Führung an.
Mehr als 1400 Zwangsarbeiter
Mehr als 1400 Zwangsarbeitskräfte haben während des Zweiten Weltkriegs in Hitdorf, Monheim und Baumberg gelebt und gearbeitet. Am Samstag, den 16. September, bietet Karl-Heinz Hennen, Autor des Buches „Zwangsarbeit in Monheim, Baumberg und Hitdorf”, eine kostenfreie Radtour (Kursnummer: 17W1121) zu Erinnerungsorten an. Treffpunkt ist um 14 Uhr am alten Verwaltungsgebäude der Shell, Krischerstraße 100. Von dort geht es über die Lottenstraße, wo nach dem Krieg Sammelstellen für ehemalige Zwangsarbeitskräfte eingerichtet wurden, zu verschiedenen weiteren Erinnerungsorten.
Ausstellung
Als erstes Lager für polnische Zwangsarbeitskräfte diente 1939 zum Beispiel der beschlagnahmte Pfarrsaal der katholischen Gemeinde St. Gereon. Auf dem Gelände des Marienburgparks stand ein kleines Kriegsgefangenenlager. Karl-Heinz Hennen erklärt die Bedeutung der Orte und steht für Fragen jederzeit zur Verfügung. Die Radtour ist gegen 16.15 Uhr beendet. Um eine Anmeldung wird bei der VHS unter Telefon 02173/951-4111 oder im Internet unter www.vhs.monheim.de gebeten. Im Foyer des Kulturzentrums an der Tempelhofer Straße ist noch bis zum 29. September eine Ausstellung zur Zwangsarbeit im Dritten Reich zu sehen. Nach telefonischer Vereinbarung sind auch kostenfreie Führungen von Gruppen, insbesondere von Schulklassen, möglich. (bh)
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