Siegfried Schmidt: Finanzfachmann mit ruhiger Hand
Der ehemalige Stadtkämmerer starb im Alter von 89 Jahren.
Zahlen waren sein Metier
Dass die Stadtverwaltung nach der anderthalbjährigen Eingemeindung Monheims nach Düsseldorf rasch wieder ans Laufen kam, war auch das Verdienst von Siegfried Schmidt. Als Kämmerer hatte er ab 1976 eine Schlüsselposition in der wiederauferstehenden Stadt inne. Der Finanzfachmann ist am 19. März im Alter von 89 Jahren gestorben. Siegfried Schmidt war Kämmerer unter seinem Namensvetter Werner Schmidt, der als Stadtdirektor die Verwaltung leitete. Nachdem „Schmidt & Schmidt” 13 Jahre lang den Haushalt eingebracht hatten, gingen sie 1989 in den Ruhestand. Ruhe und Sachlichkeit, ja Nüchternheit, kennzeichneten Siegfried Schmidts Arbeitsweise. Zahlen waren schon sein Metier, als er 1969 nach Monheim kam und im Jahr darauf die Leitung des Rechnungprüfungsamts übernahm. Nach dem Besuch der Realschule hatte Schmidt in den 1940er Jahren eine Verwaltungslehre absolviert, zu seinen dienstlichen Stationen zählten die Regierungskasse Wuppertal und dann für 17 Jahre die Stadtverwaltung Remscheid.
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